Lokalfunker: WDR soll Werbung reduzieren

Von Peter West

Düsseldorf – Der WDR grabe mit binnenwirtschaftlich vollkommen unnötigen Kampfpreisen bei der Radiowerbung dem Privatfunk das Wasser ab. Das beklagte der Verein der Chefredakteure im NRW-Lokalfunk bei einem Workshop der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag zur Situation des Lokalfunks in NRW. Die vom WDR geforderten Preise gingen am Marktüblichen vorbei, so dass das Preisniveau für Radiowerbung Existenz gefährdend abgesenkt würde. Der Verein appellierte an Landesregierung und SPD-Fraktion, die Werbezeiten im WDR gesetzlich zu reduzieren. Als wünschenswert bezeichneten es die Lokalfunker auch, dass sich der WDR künftig nicht mehr an Wettbewerbern beteiligen dürfe. Dies könne bei der Novellierung des WDR-Gesetzes festgeschrieben werden. Dies würde bedeuten, dass sich der WDR von seiner Beteiligung an Radio NRW trennen müsste. Eine Werbezeiten-Reduzierung beim WDR forderten auch der Zeitungsverlegerverband NRW und der Verband der Betriebsgesellschaften.

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