Posts Tagged ‘Polizei’

NRW-Polizei durchsucht die Wohnungen von Hooligans in Dortmund

Dienstag, Mai 9th, 2017
Innenminister Jäger,  Bild: Sondermann

Innenminister Jäger, Bild: Sondermann

Düsseldorf (EB) – Die NRW-Polizei hat in den frühen Morgenstunden die Wohnungen von vier Mitgliedern der Dortmunder Hooligan-Gruppierung „RIOT0231 – Ultras h“ durchsucht. Hintergrund der Razzien ist ein vereinsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die gewalttätige Vereinigung. „Für Gewaltjunkies, die andere einschüchtern, bedrohen und schlagen, ist in unserer Gesellschaft kein Platz. Der Staat zieht alle Register, damit der Fußball nicht von Schlägern tyrannisiert wird“, sagte Innenminister Ralf Jäger. (mehr…)

AfD-Parteitag: Die Medien tanzten nach der Pfeife der Populisten – und auch die Kölner Polizei ließ sich einspannen

Montag, April 24th, 2017

(roa) – Der Parteitag der AfD in Köln, die derzeit auf dem absteigenden Ast ist, wurde von den Medien in einer völlig unangemessenen weil weit über ihre wirkliche Bedeutung hinausgehenden Weise beachtet. Die Polizei, die das Tagungshotel Maritim der AfD und das halbe Zentrum von Köln in eine Festung verwandelte, hatte jede Verhältnismäßigkeit aus den Augen verloren – es blieb alles friedlich. Die Berichterstattung – auch in den öffentlich-rechtlichen Medien – gierte geradezu auf gewalttätige Auseinandersetzungen, berichtete vor dem Tagungsort ausschließlich aus Sicht der Polizei und verschaffte dem kläglichen, von braunen Parolen und Geschäftsordnungs-Hickhack ausgebuffter, ehemaliger CDU-, NPD- und Funktionäre rechter Splittergruppen im Parteitagssaal die Weihen einer scheinbaren Wichtigkeit. (mehr…)

Überfall auf Flüchtlinge in Manderscheid – Zwei Verdächtige (19, 24) ermittelt – Kommentar von Heinz Tutt

Montag, Februar 13th, 2017

Manderscheid – Die Wittlicher Polizei hat nach dem Überfall auf Asylbewerber in Manderscheid womöglich einen schnellen Ermittlungserfolg erzielt. Zwei Männer wurden als Tatverdächtige ermittelt. Wie die rheinische-allgemeine.de berichtete, hatten Unbekannte in der Nacht zum vergangenen Samstag in der Burgstraße vor dem Souterrainfenster einer Flüchtlingswohnung randaliert. Mit Sturmgeläut hatten die Täter die Asylbewerber aus den Betten geholt und, als niemand öffnete, vor dem Fenster verbal und mit Gesten gedroht. Als die Flüchtlinge die Rollläden herunter ließen, traten sie rabiat gegen die Jalousien. Glas splitterte hinter den Rollläden. Etliche Fenster wurden zertrümmert, die Asylbewerber gerieten in Todesangst und wurden völlig eingeschüchtert. Die Polizei erschien am Ort, war offenbar aber zunächst nicht sehr beeindruckt von dem Vorfall. (mehr…)

Manderscheid (Eifel): Asylbewerber bedroht und Fensterscheiben der Wohnung zertrümmert – Staatsanwaltschaft übernimmt den Fall

Samstag, Februar 11th, 2017
Scherben nach dem Überfall: "Ans Fenster geklopft".      Bild: privat

Scherben nach dem Überfall: “ans Fenster geklopft”.
Bild: privat

Manderscheid (tu) – In der Nacht von Freitag auf Samstag (11.2.2017) haben bislang unbekannte Täter in Manderscheid (Eifel) Asylbewerber bedroht und mehrere Fensterscheiben ihrer Souterrain-Wohnung zerstört. Ein pakistanischer Flüchtling berichtete, zunächst hätten randalierende Männer mehrfach die Türklingel betätigt und dann, als niemand geöffnet habe, vor dem Fenster gepöbelt und mit dem Mittelfinger gedroht. Die verängstigten Flüchtlinge hätten daraufhin die Fensterjalousie herunter gelassen und die Polizei alarmiert. (mehr…)

Arbeitszeitverordnung Polizei: GdP fordert deutliche Verbesserungen

Freitag, August 19th, 2016
GdP-Chef Plickert Bild: GdP

GdP-Chef Plickert
Bild: GdP

Düsseldorf (EB) – Der Anfang Juni vom zuständigen Innenministerium vorgelegte Entwurf für eine Neufassung der Arbeitszeitverordnung für die Polizei ist aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) bislang eine Enttäuschung. „Gesundheitsverträgliche Schichtdienstmodelle sind mit 41 Wochenstunden nicht möglich. Polizistinnen und Polizisten werden durch überlange Dienstzeiten weiter verheizt“ so GdP-Vorsitzender Arnold Plickert. Das gelte auch für Rufbereitschaften, die über Zeiträume von bis zu sechs Wochen am Stück zulässig sein sollen. Plickert: „Rufbereitschaften dürfen nicht dazu missbraucht werden, Personalmangel zu kaschieren. Sie müssen zeitlich begrenzt und besser vergütet werden.“ (mehr…)