Posts Tagged ‘ARD-Morgenmagazin’

Autokrise/Diesel: Ministerpräsident Kretschmann setzt Vertrauen in Automobilgipfel

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Köln (EB) – Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), setzt Vertrauen in die heimische Automobilindustrie. Im ARD-Morgenmagazin erklärte er, dass die versprochenen Schadstoffverminderungen auch umgesetzt würden. Zu dem Hinweis, dass mit Software-Korrekturen in den Fahrzeugen möglicherweise nur zehn Prozent des Schadstoffausstoßes reduziert werden könnten, sagte Kretschmann: „Natürlich reichen zehn Prozent nicht. Ich habe da ganz andere Informationen aus der Automobilindustrie. Aber genau dazu ist der Gipfel ja da – dass es zu wirksamen und effektiven Senkungen kommt in der ganzen Breite für alle. Das ist ja wichtig, dass es nicht nur ein Paar machen, sondern dass die ganze Flotte umgerüstet wird. Und darauf vertraue ich, dass wir solche Entscheidungen auf dem Gipfel bekommen. Sonst brauchen wir ihn gar nicht zu machen.“

VBE-NRW: Riesenlücke bei Ganztagsplätzen sind keine Lappalie

Samstag, Juli 15th, 2017

Düsseldorf (EB) – „Die Ergebnisse der Recherchen des ARD-Morgenmagazins zu fehlenden Betreuungsplätzen an Grundschulen zeigen, dass hier ein eklatanter Widerspruch zwischen Bedarf und Angebot besteht. Ohne dies zur Kenntnis zu nehmen, wird in den Bundestagswahlprogrammen sogar der momentan regierenden Parteien die Einführung eines Rechtsanspruches auf Betreuung in der Grundschule gefordert. Anscheinend soll wieder einmal der zweite vor dem ersten Schritt gemacht werden“, kommentiert der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) NRW, Udo Beckmann, den Bericht. (mehr…)

Kliniken/Hygiene: Gesundheitsexperte Lauterbach will notfalls Abteilungen schließen lassen

Donnerstag, April 7th, 2016
Karl Lauterbach, Bild: SPD

Karl Lauterbach, Bild: SPD

Köln (tu)Der Gesundheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Professor Karl Lauterbach, will notfalls Abteilungen in Krankenhäusern schließen lassen, wenn dort nicht die notwendigen Hygienevorschriften eingehalten werden. Im ARD-Morgenmagazin beklagte der Mediziner, dass in vielen Krankenhäusern nicht die richtige Einstellung zum Thema Hygiene vorhanden sei. „Wir haben aus meiner Sicht in Krankenhäusern nicht die richtige Einstellung, an vielen Orten zumindest, um aktiv nach Keimen zu suchen, die gefährlich sein können und die Verbreitung zu vermeiden. Wir sind oft stolz auf große medizinische Leistungen. Aber wir verlieren sehr viel am Lebensqualität und auch, ehrlich gesagt, an Menschen, durch die falsche Gewichtung. Da muss noch sehr viel Arbeit geleistet werden.“ (mehr…)

Flüchtlinge: Berlins Regierender Bürgermeister Müller fordert Pro- Kopf-Unterstützung für Flüchtlinge vom Bund

Montag, Juli 27th, 2015

Köln (tu) Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), hat Forderungen nach einem Zuwanderungsgesetz bekräftigt. Neben politisch Verfolgten, die Asyl begehrten, gebe es andere Gründe, warum Menschen nach Deutschland kämen. Hierfür müsse eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden. Im ARD-Morgenmagazin erklärte Müller: „Und dass dann dies nach anderen Verfahren geschieht, auf einer anderen gesetzlichen Grundlage, ist völlig richtig. Insofern glaube ich, ist das ein wichtiger Vorstoß von Olaf Scholz.“ (mehr…)

Bahnstreik: Auch Bahngewerkschaft EVG schließt Streiks in laufender Tarifverhandlung nicht aus

Dienstag, Mai 5th, 2015

Köln (tu)  – Der Vorsitzende der Bahngewerkschaft EVG, Alexander Kirchner, schließt einen Bahnstreik während der noch laufenden Tarifverhandlungen ebenfalls nicht aus, falls die Forderungen der Gewerkschaft auf andere Weise nicht durchsetzbar sind. Im ARD-Morgenmagazin erklärte Kirchner: „Wenn am Ende des Prozesses wir feststellen, dass aufgrund der Eskalation das, was wir wollen, nämlich eine einheitliche Erhöhung für alle Beschäftigten um sechs Prozent und mindestens 150 Euro, nicht realisierbar ist über Tarifverhandlungen, schließen wir natürlich einen Streik auch nicht aus, weil wir eines verhindern werden: dass die Ärmsten der Armen abgehängt werden in diesem Tarifkonflikt. Das sind Kolleginnen und Kollegen, die für 1100 netto und 800 Euro Miete ihr Leben fristen müssen. Da kann es nicht sein, dass einzelne Berufsgruppen versuchen, aus diesem Kuchen, der zu verteilen ist im Bahnkonzern, mehr raus zu holen. Und die Kollegen abgehängt werden.“ Streik sei ein probates Mittel, wenn es am Verhandlungstisch nicht mehr gehe, betonte Kirchner. Im Gegensatz zur GdL streike die EVG allerdings nicht um Strukturen sondern um mehr Geld.