Archive for the ‘NRW’ Category

Land NRW stärkt den ÖPNV: Niederrheinbahn soll reaktiviert werden – 17 Minuten schneller von Münster nach Düsseldorf

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Düsseldorf (EB) – Für Pendler zwischen Moers und Kamp-Lintfort sowie zwischen Münster und Düsseldorf wird es deutliche Verbesserungen geben. So soll die Niederrheinbahn von Moers nach Kamp-Lintfort reaktiviert werden. Die Strecke wurde in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes aufgenommen. Darüber hinaus wird die Stadt Münster in das Netz des Rhein-Ruhr-Express (RRX) eingebunden; damit wird die Distanz zwischen Münster und der Landeshauptstadt 17 Minuten schneller überbrückt als mit der heutigen Linie des Regionalexpress. Die beiden Entscheidungen wurden heute im Verkehrsausschuss im Düsseldorfer Landtag bekannt gegeben. (mehr…)

VBE: Lehrkräfte verdienen mehr Wertschätzung

Mittwoch, Februar 21st, 2018

Düsseldorf (EB) – Der Lehrermangel ist die größte und wichtigste Herausforderung für Frau Gebauer. Ohne originär ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer kann es keine weltbeste Bildung geben. Ohne ausreichend Lehrkräfte können Inklusion und Integration kaum gelingen. Wir erwarten heute klare Signale gegen den Lehrermangel. Ein entscheidender Schritt wäre es, den gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu zahlen, damit der Beruf attraktiver wird und Lehrerinnen und Lehrer endlich mehr Wertschätzung erhalten. Das wäre eine langfristige und wirksame Maßnahme“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Sitzung des Schulausschusses. (mehr…)

Wie Politiker Trauer vemarkten

Donnerstag, Februar 15th, 2018

(tu) Im Karneval haben zwei Politiker, Henriecke Reker (parteilos) und Ministerpräsident Armin Laschet (CDU, Ministerpräsident NRW), kostümiert ihre Trauer bekundet über ein Opfer, das von einer Straßenbahn überfahren wurde. Der junge Mann, übrigens ein Beamter des LKA, der wie Tausende feierte, geriet unter die Bahn, weil ihn womöglich ein anderer nach Rangeleien ins Gleisbett gestoßen hatte. Die Sachverhalte sind ungeklärt. Politiker bekundeten ihre Betroffenheit in bunten Uniformen, genau in solchen, mit denen sie wenig später im Rosenmontagszug  bejubelt werden wollten. Die Zeit zum Umkleiden fehlte wohl für ein Gedenken. Das ist unangemessen.

Anderes Beispiel. Am Dienstag erfuhr die Schulleitung des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnassiums (Sülz) von einem schrecklichen Autounfall, der eine Familie auslöschte. Ein getötetes Mädchen war Schülerin der sechsten Klasse. Der Direktor entschied spontan vor Beginn des Umzugs: Unsere Schule nimmt nicht am Karnevalsumzug teil. Catering, Getränke – abbestellt. Monatelange Vorbereitung der Ehrenamtlichen? Egal.

Die Entscheidung war richtig. Der Respekt, den die Schule dem verstorbenen Kind und der Familie gezollt hat, indem sie nicht an dem Karnevalszug teilgenommen hat, war konsequent. Keine der lokalen Tageszeitungen hat diese Begebenheit bemerkt. Das ist auch gut so. Weil Trauerarbeit nicht in Zeitungen stattfinden soll, schon gar nicht in Narren-Verkleidung.

Groko: Mit Volldampf gegen den Eisberg!

Freitag, Februar 9th, 2018

Von Roland Appel

SPD und CDU/CSU haben eine Koalitionsvereinbarung beschlossen, die keine Linie hat, gegensätzliche Positionen nebeneinander stehen lässt und erwiesene Fehlentwicklungen fort schreibt. Sie ist ein Dokument der Ideenlosigkeit zweier ausgebrannter und im Klein-Klein der Regierungstechnokratie erstarrter Parteien. Sie verleugnet große Fragen wie die nach den gesellschaftlichen Folgen der digitalen industriellen Revolution und verweigert gesellschaftliche Diskurse wie den über ein Einwanderungsgesetz. Der Wirtschaftspolitik fehlt jegliche Richtung, eine soziale und ökologische Idee, sie ist geprägt von Stückwerk und Einknicken vor Lobbyinteressen. (mehr…)

Wie viel Bund steckt in NRW?

Montag, Februar 5th, 2018

Düsseldorf (EB) – Die Koalitionsverhandlungen befinden sich in der finalen Phase. Der Deutsche Beamtenbund Nordrhein-Westfalen fordert, dass die ausgehandelten Ansätze auch Eingang in die Politik auf Landesebene finden. Sollte der Öffentliche Dienst beim Thema Chancengleichheit für Frauen und Männer eine Vorbildfunktion haben? Kann es sich der Staat leisten, Beschäftigte immer nur befristet einzustellen? Ist die Erziehungszeit einer angestellten Mutter mehr wert als die einer verbeamteten Mutter? Das sind Fragen, mit denen sich nicht nur die Politik auf Bundesebene beschäftigen muss – auch das Land NRW ist gefragt, diese Themen anzupacken. (mehr…)