Archive for Juli, 2019

Waldbauern begrüßen Klöckner-Vorschlag zur Aufforstung

Sonntag, Juli 7th, 2019

Düsseldorf (EB) – Der Vorsitzende des Waldbauernverbandes NRW, Philipp Freiherr Heereman, begrüßt das von Bundesagrarministerin Klöckner vorgeschlagene Programm zur Wiederaufforstung von geschädigten Wäldern in Deutschland. Auch die Unterstützung der Kanzlerin in der Sache sei hilfreich.  „Endlich habe die Bundesregierung die Brisanz der Situation in unseren Wäldern erkannt“, so Heereman. Dort hätten Schäden durch Sturm und Dürre sowie der folgende Befall vieler Bäume insbesondere durch den Borkenkäfer zu massiven Verlusten geführt. Komplette Ökosysteme seien bedroht. Der Waldbauernverband NRW weist seit Monaten auf die dramatischen Folgen für die Wälder hin und hat an die Landesregierung NRW appelliert, 16,5 Mio. Euro an Soforthilfen für die Beseitigung geschädigten Holzes und andere Folgen des Borkenkäferbefalls bereitzustellen. Diese seien bislang nur ansatzweise erfüllt. Auch sei der Abruf der bereitgestellten Erstmittel viel zu umständlich.
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Sommerfachreise „Demografie und Wohnen“: Ahnen informiert sich bei Projektbereisung direkt vor Ort

Dienstag, Juli 2nd, 2019

Mainz (EB) – „Gut wohnen in Stadt und Land“: Das ist der Aktionsplan des landesweiten Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz mit Aktivitäten von Land und Kommunen, von Bau- und Wohnungswirtschaft und der Architektenschaft. (mehr…)

Rheinland/Pfalz- Psychotherapie/Bätzing-Lichtenthäler: Traumaambulanzen bieten wirksame Soforthilfe

Dienstag, Juli 2nd, 2019

Mainz (EB) – „Bei meinem heutigen Besuch hat sich deutlich gezeigt, welche große Bedeutung die OEG-Traumaambulanzen für die Betroffenen haben. Sie sind ein wirksames Mittel, um schlimmen Verläufen nach Gewalterfahrungen vorzubeugen oder die Folgen zumindest abzufedern“, resümierte Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler beim Besuch des Regionalen Psychosomatischen Zentrums Südpfalz, einer Einrichtung des Pfalzklinikums, in Landau. (mehr…)

VG Köln: Ehemaliger Minigolf-Platz in Bergisch Gladbach darf nicht mit Wohnhäusern bebaut werden

Dienstag, Juli 2nd, 2019

Der ehemalige Minigolf-Platz an der Gierather Wiese in Bergisch Gladbach darf nicht mit Wohnhäusern bebaut werden. Dies hat das Verwaltungsgericht Köln mit heute verkündetem Urteil entschieden und damit die Klage der Erben der Grundstücke abgewiesen.

Die Kläger begehrten den Erlass eines Bauvorbescheids, um die Zulässigkeit der geplanten Bebauung der Grundstücke mit drei Einfamilienhäusern zu klären. Die Grundstücke liegen in dem Bereich eines Bebauungsplanes, der für diese Fläche die Nutzung als Minigolfplatz vorsieht. Der ehemals dort betriebene Minigolfplatz wird seit 2012 nicht mehr genutzt.

Die Kläger tragen im Wesentlichen vor, dass der für das Gebiet aufgestellte Bebauungsplan aufgrund langjähriger abweichender Nutzungen im Bereich der ehemaligen Minigolf-Anlage seine Funktion verloren habe. Aufgrund der sich im Süden und Osten an das Areal des Minigolf-Platzes anschließenden Wohnbebauung lägen die Grundstücke in einem Bebauungszusammenhang mit den Grundstücken bis zum Strunder Bach im Westen. In diesen Bebauungszusammenhang fügten sich ihre Grundstücke ein.

Dem ist das Gericht nicht gefolgt. Unabhängig von der Frage der Anwendbarkeit des Bebauungsplans gehörten die Grundstücke der Kläger zum Außenbereich. Der Bebauungszusammenhang ende an der Straße Gierather Wiese sowie an der südlich der klägerischen Grundstücke gelegenen Wohnbebauung am Gierather Mühlenweg. Der nördlich angrenzende Außenbereich setze sich hier in Form einer Außenbereichszunge nach Süden fort und erfasse die gesamte Antragsfläche. Im Außenbereich komme eine Genehmigung nicht in Betracht, da unter anderem auch der Flächennutzungsplan einer Wohnnutzung entgegenstehe.

Gegen das Urteil kann ein Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt werden, über den das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheiden würde.

Az.: 2 K 3585/18