VBE: Bildung und Erziehung gegen Gewalt

Düsseldorf (EB) – Die Schulministerin Yvonne Gebauer kündigte heute im Kölner Stadtanzeiger an, die Gewaltprävention in den Schulen zu stärken. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW fordert deutlich mehr Fachkräfte für diese Aufgabe. „54 zusätzliche Stellen für rund 5500 Schulen sind nicht ausreichend, aber die Richtung stimmt. Ohne zusätzliches Personal können die Schulen die stetig steigenden Aufgaben nur schwer bewältigen. Sinnvoll wäre ein spürbarer Ausbau der Schulsozialarbeit und dessen langfristige finanzielle Sicherung. Bestmögliche Bildung und Erziehung sind der beste Schutz gegen Gewalt und extremistische Strömungen. Das gelingt nur mit ausreichend Personal“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

„Es gilt jetzt, die Ursachen der Gewalt zu bekämpfen. Entscheidend ist auch eine klare Haltung. Für Gewalt darf es nie Toleranz geben“, erklärt der VBE-Landesvorsitzende.

Der VBE hat das Thema „Gewalt in der Schule“ aus der Tabuzone geholt und durch seine Umfragen in den vergangenen Jahren regelmäßig Debatten angestoßen.

 

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