Medienstadt Köln: Projekt “Radiomuseum ins Funkhaus” erfährt Unterstützung – “Stadtverwaltung blockiert bisher”

Köln (tu) – Der Förderverein Radiomuseum Köln e.V., die Anwohnerinitiative Englische Siedlung, die ADDX e.V. (Assoziation deutschsprachiger Kurzwellenhörer) und die Freien Wähler Köln haben sich zu einem Netzwerk “Radiomuseum ins Funkhaus” zusammengefunden. Sprecher ist Andreas Henseler, früherer Schuldezernent der Stadt Köln und erfolgreicher Gründer des Sportmuseums und des Kölner Wissenschaftsmuseums Odysseum.

Ziel des Netzwerks ist der Umzug des Radiomuseums (derzeit in Dellbrück) ins leer stehende städtische historische Rundfunkgebäude in Raderthal. Dieses Gebäude wurde 1927 unter OB Konrad Adenauer errichtet und steht unter Denkmalschutz (https://radiomuseuminsfunkhaus.de). Das Netzwerk habe weitere prominente Unterstützer gefunden, erklärte Henseler in einer Pressemitteilung: Der Bürgerverein RADERBERG und THAL wird sich zukünftig für das Projekt einsetzen und hat als Ansprechpartner für das Netzwerk in seinem Vorstand Tobias Grote-Beverborg, Redakteur bei der Deutschen Welle, benannt.

Als weiterer Unterstützer konnte Dr. Martin Stankowski (Historiker und Publizist) gewonnen werden. Stankowski hat sich in seinem langjährigen öffentlichen Engagement immer wieder für wichtige bürgerschaftliche Kommunalprojekte eingesetzt.

Uli Kievernagel, der Vorsitzende des Bürgervereins RADERBERG und THAL erklärte:”Selbstverständlich ist es für uns als Bürgerverein wichtig, bei solchen relevanten Projekten im Veedel informiert zu sein und eventuell auch mitarbeiten zu können.” Die Stadtverwaltung hat sich bisher reserviert zum Projekt geäußert.

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