VBE: Tatort Internet oft unterschätzt

Düsseldorf (EB) – ‚Gewalt im Internet ist eine große Herausforderung. Offenbar sind im Netz die Hemmschwellen sehr gering. Die Beleidigungen verfolgen die Opfer auch nach der Schule rund um die Uhr. Konflikte wirken sich negativ auf das Lernklima der ganzen Klasse aus. Was wir brauchen sind flächendeckende Präventionsmaßnahmen und eine Stärkung der Medienkompetenz‘, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Beratung im Landtagsausschuss für Digitalisierung.

Seitens Lehrerinnen und Lehrer gibt es eine große Bereitschaft, sich mit den digitalen Themen auseinanderzusetzen. Das zeigt die forsa-Umfrage „Digitale Schule – vernetztes Lernen“ des VBE. „Mögliche Fortbildungen für Lehrkräfte müssen in der Dienstzeit erfolgen. Die Auseinandersetzung mit Cybergewalt ist kein Privatvergnügen“, erklärt Behlau.

In Fällen von Cybergewalt müssen klare Grenzen gezogen werden. Stefan Behlau: „Keine Toleranz für Gewalt, egal in welcher Form. Eine unmissverständliche Haltung gegen Gewalt ist nötig. Vergehen müssen geahndet werden.“

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