VBE/G8: Schulterschluss mit Städte- und Gemeindebund NRW – “Dieses Signal kann die Landesregierung nicht ignorieren”

Düsseldorf (EB) – Der VBE hat sich der gemeinsamen Stellungnahme des Städte- und Gemeindebundes NRW für eine konsequente Wiedereinführung des neunjährigen Abiturs angeschlossen. ‚Ein so deutliches und starkes Signal gegen G8 muss Gehör finden. Ob kommunale Spitzenverbände, Bildungsgewerkschaften oder Elternvertretungen: Wir alle sind entschieden für eine stringente Rückkehr zu G9‘, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der gemeinsamen Stellungnahme.
Die unterzeichnenden Organisationen stufen den Anteil der Eltern und Schulen, die einen Verbleib in G8 wünschen, als deutlich kleiner ein als von der Landesregierung angenommen. ‚Sowohl wir als Lehrerverband als auch Elternverbände erhalten eindeutige Rückmeldungen> ihrer Mitglieder gegen eine Wahlmöglichkeit zu G8>. Die Stellungnahme zeigt, dass auch Schulträger die Schaffung der Wahlmöglichkeit kritisch sehen‘, erklärt Behlau.

Besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler könnten bei Bedarf eine Klasse überspringen. Stefan Behlau: ‚Die konsequente Wiedereinführung bedeutet auch mehr Chancengleichheit>. Nur eine konsequente Rückkehr zu G9 in ganz NRW schafft die Voraussetzung, die Durchlässigkeit> für Schülerinnen und Schüler zu vereinfachen. Um das zu ermöglichen, fordert der VBE ebenso die Einführung der zweiten Fremdsprache ab der siebten Klasse.‘

Bis gestern konnten Verbände eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf einreichen. An der gemeinsamen Stellungnahme des Städte- und Gemeindebundes NRW beteiligen sich der Landkreistag NRW, die Rheinische Direktorenvereinigung, die Westfälisch-Lippische Direktoren Vereinigung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Verband für Bildung und Erziehung NRW, der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW, die Landeselternkonferenz NRW und die Landeselternschaft der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen.

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