Wie man seine Ehre verliert – Eumann und die Medien

Köln (tu) – Der frühere Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann (SPD) ist als einziger Kandidat zum Direktor der LMK Rheinland-Pfalz gewählt worden. Der Autor ist sprachlos angesichts der Dreistigkeit, wie Eumann seine ungehemmte Karrieresucht entgegen früherer Entscheidungen verteidigt. Zur Einstimmung ein Interview mit dem Deutschlandfunk vom 5.12.2017 nach seiner Wahl zum Direktor der LMK. Das ist freilich etwas für Feinschmecker, aber dennoch beachtenswert. Ich denke, die Landesregierung von Rheinland-Pfalz wird an Eumann keine Freude haben. http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4

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One Response to “Wie man seine Ehre verliert – Eumann und die Medien”

  1. Roland Appel sagt:

    Nachdem ich mich 2000 als Unternehmensberater und Lobbyist selbständig gemacht habe, brachte ich einen Kunden mit dem für seine Angelegenheit in NRW – Medienbildung – zuständigen Medien-Staatssekretär Eumann zusammen, um auszuloten, wie man die Zusammenarbeit verbessern könne, schließlich handelte es sich um ein europaweit anerkanntes und von über 300 Schulen in NRW eingesetztes IT-Zertifikat an der Schnittstelle zwischen Schule und Berufsausbildung bzw. Studium. Anstatt über Inhalte zu sprechen, bedeutete uns der Herr Staatsseketär mehrmals – insbesondere mir noch nach dem Termin – dass ich bei ihm nicht richtig sei, sondern mich mit meinem Anliegen doch an “meine Partei” wenden solle – also die Grüne Schulministerin. Mich und meinen Kunden wie jeden anderen, nicht parteipolitisch gebundenen Menschen zu behandeln, wie es seine Amtspflicht gewesen wäre, kam ihm offenichtlich gar nicht erst in den Sinn. Ich habe noch bei keiner führenden Staatssekretär/in, Minister/in oder leitenden Fachbeamten seien es solche mit SPD, CDU, CSU, Grünem oder FDP-Parteibuch eine derart ausgeprägte Affinität zur Parteienpatronage erlebt. Ich war damals und bin ob dieser neuerlichen Funktion fassungslos.