VBE: Lehrkräfte verdienen mehr Wertschätzung

Düsseldorf (EB) – „Die Landesregierung ignoriert im Haushaltsgesetz die ungleiche Besoldung der Lehrkräfte. Das ist nicht nur ungerecht, sondern ein schwerer Fehler gerade in Zeiten des massiven Lehrermangels. Wir begrüßen, dass die Politik die Gerechtigkeitslücke bei der Besoldung von Konrektorinnen und Konrektoren schließt und damit der VBE-Forderung folgt. Es ist aber nicht nachvollziehbar, warum nicht endlich die Besoldung aller Lehrkräfte angeglichen wird“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW), anlässlich des morgigen Schulausschusses zum Haushaltsbegleitgesetz 2018. Für das kommende Jahr plant das Schulministerium eine Werbekampagne für den Beruf des Lehrers. Stefan Behlau: „Die allerbeste Kampagne wäre eine Umsetzung der von uns geforderten Rahmenbedingungen und die längst überfällige gerechtere Besoldung aller Lehrkräfte. Ohne eine Angleichung der Besoldung wird es schwer, ausreichend junge Menschen für den Beruf zu begeistern.“

Durch das VBE-Gutachten „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“ ist bereits seit 2011 bekannt, dass die ungleiche Bezahlung gegen die Verfassung verstößt. „Nach den vielen Ankündigungen und mit Blick auf den Lehrermangel muss im kommenden Jahr die Angleichung der Besoldung kommen. Andere Bundesländer sind uns auch da wieder voraus,“ erklärt der VBE-Vorsitzende.

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