VBE mahnt NRW-Landesregierung, nicht von Problemen an der Schule abzulenken

Düsseldorf (EB) – „Der VBE begrüßt, dass die Landesregierung mehr Geld in Bildung investieren und unter anderem mehr Lehrkräfte einstellen will. Dabei kommt es darauf an, dass entsprechend qualifizierte Lehrkräfte eingestellt werden. Bilden und Erziehen erlernt man nicht im Vorbeigehen, sondern Bedarf einer entsprechenden Qualifizierung. Das Herausstellen einer verschärften Erfassung des Unterrichtsausfalls lenkt von dem eigentlichen Problem, den gravierenden Lehrermangel, ab. 

Solange man nicht einmal die Grundversorgung der Schulen mit Lehrkräften sichern kann, bleibt die verschärfte Erfassung des Unterrichtsausfalls eine Luftnummer. Auch vor dem Hintergrund des Lehrermangels fordert der VBE die Landesregierung erneut auf, einen Plan vorzulegen, wie sie die bestehende Ungerechtigkeit in der Lehrerbesoldung lösen will.

Die Lehrkräfte haben einen Anspruch darauf, dass ihre Arbeit in den Schulen, die sie trotz mangelnder Rahmenbedingungen leisten, nicht nur durch warme Worte, sondern auch in harter Währung wertgeschätzt wird“, erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes für Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Regierungserklärung.

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