Ist die Affaire Wendt eine Affaire Jürgen Mathies?

(roa) Der umstrittene Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund, Reiner Wendt, wurde unter dem ehemaligen FDP-Innenminister Ingo Wolf ins Landesamt für Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) NRW versetzt und kurz darauf befördert. Er arbeitete allerdings offenichtlich gar nicht in seinem Beruf. Dies wird derzeit durch eine Kommission untersucht. Leiter der LZPD war zu dieser Zeit der neue Staatssekretär im Innenministerium, Jürgen Mathies. Fraglich ist doch, wer die Beförderung Wendts abgezeichnet und vollzogen hat und wer dafür verantwortlich war, dass Wendt, statt Polizeidienst zu leisten, in Berlin zu residieren und mit politischen Statements auf Bundesebene die Politik der öffentlichen Sicherheit in NRW zu konterkarieren. Gegen freigestellte Gewerkschaftsarbeit ist nichts zu sagen. Allerdings sollten diese sich an den realen Verhältnissen z.B. bei Personalratswahlen orientieren. Das war beim Beamtenbund, der bei den Personalratswahlen in der NRW-Polizei ein Dasein als Splittergruppe fristet, nicht der Fall. Es wird spannend sein, zu verfolgen, wie Jürgen Matthies seine Verstrickung in den Fall Wendt erklären kann.

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