Ministerpräsidentin Malu Dreyer ruft zu einer Schweigeminute für Syrien auf

Malu Dreyer, Bild : Staatskanzlei rlp

Malu Dreyer, Bild : Staatskanzlei rlp

Mainz (tu) – „Ich freue mich sehr über die große Resonanz anlässlich der heutigen landesweiten Schweigeminute als Zeichen der Solidarität mit den Opfern von Krieg und Verfolgung in Syrien. Mit der Aktion und dem gemeinsamen Signal des Mitgefühls und der Solidarität wollen wir dem Gefühl der Hilflosigkeit begegnen, das viele von uns angesichts der schrecklichen Bilder von Krieg und Zerstörung in Syrien haben“, unterstrich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Auch wenn wir den Konflikt in und aus Rheinland-Pfalz heraus nicht lösen können, wollen wir mit unserer Aktion diejenigen stärken, die zur Lösung des langjährigen Konflikts durch politische Initiativen beitragen“, so die Ministerpräsidentin.

Erfreut zeigte sich die Ministerpräsidentin über die breite Zusammensetzung des Solidaritäts-Bündnisses, das sich aus Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden, Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen gebildet hat. Mitglieder des Bündnisses haben die Initiative der Ministerpräsidentin zum Anlass für eigene Aktionen genommen. Dazu gehörten unter anderem ein Friedensgebet im Trierer Dom, Friedensgebete und Friedensgottesdienste in zahlreichen Kirchengemeinden im ganzen Land oder auch Schweigeminuten in der Landesverwaltung oder in einigen Kommunalverwaltungen.

Die Schweigeminute sei auch als Zeichen der Solidarität gegenüber allen in Deutschland lebenden Flüchtlingen zu verstehen, die sich Sorgen um ihre Angehörigen vor Ort machten. „Ich bedauere es sehr, dass die syrischen Flüchtlinge in unserem Land derzeit vorwiegend lediglich einen subsidiären, also eingeschränkten Schutzstatus erhalten, was der derzeitigen Praxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge entspricht. Ich erwarte daher mit Spannung ein Urteil des rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgerichts zu diesem Thema“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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