VBE zu Schulleiterbesoldung: Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Düsseldorf (EB) – Wir freuen uns, dass die Landesregierung endlich die Vorschläge, die wir seit Jahren zur Beseitigung des Schulleitermangels machen, umsetzt. Wir werten den Kabinettsbeschluss als einen Etappensieg auf dem Weg zu einer gerechten Bezahlung und wertschätzenden Behandlung im Schulbereich, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung NRW (VBE). Die Landesregierung hat heute verkündet, dass sie die Besoldung von Schulleitungen an Grund- und Hauptschulen anheben wird.

Der VBE war in der der Projektgruppe Schulleitungen des MSW vertreten, die im Dezember 2015 dem Landtag mit ihren Empfehlungen Maßnahmen vorgelegt haben, wie Schulleitung als Beruf aufzuwerten ist.

Aktuell fehlen rund 1000 Schulleitungen bzw. stellvertretende Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen. Das Problem besteht schon seit Jahren und hat sich, trotz zahlreicher auslaufender Schulen, nicht verringert, sondern verschärft. Vor allem kleine Grundschulen sind betroffen.

Wir weisen seit langem darauf hin, dass die zu geringe Bezahlung, zu geringe Leitungszeit und die mangelnde qualifizierende Unterstützung, Ursache des Schulleitermangels sind. Das Thema gleicher Lohn für gleiche Arbeit im Schulbereich bleibt für uns solange ganz oben auf der Agenda bis es für alle Lehrer unabhängig von Schulstufe und Schulform erreicht ist, sagt Beckmann.

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