Durchschnittliche Lebenserwartung in NRW: Frauen werden fast fünf Jahre älter als Männer

Düsseldorf (EB) Die durchschnittliche Lebenserwartung in Nordrhein-Westfalen hat sich binnen Jahresfrist kaum verändert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung nach der jetzt vorliegenden aktuellen Sterbetafel 2013/2015 für neugeborene Mädchen bei 82 Jahren, sechs Monaten und sieben Tagen, während neugeborene Jungen 77 Jahre, zehn Monate und 17 Tage alt werden. Gegenüber der letzten Sterbetafel (2012/2014) stieg die durchschnittliche Lebenserwartung bei neugeborenen Jungen (damals 77 Jahre, neun Monate und 22 Tage) um fast einen Monat; bei neugeborenen Mädchen (82 Jahre, sechs Monate und 18 Tage) verringerte sie sich dagegen um 11 Tage. In einem Zeitraum von zehn Jahren (gegenüber der Sterbetafel 2004/2006) erhöhte sich die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Mädchen um ein Jahr und die von Jungen um ein Jahr und neun Monate. Dass einjährige Mädchen nach dieser Berechnung beispielsweise mit 81 Jahren und zehn Monaten eine weitere Lebenserwartung als Neugeborene haben, liegt daran, dass sie nach einem Jahr bereits gewisse Sterberisiken (z. B. plötzlicher Kindstod) überwunden haben. Weil ältere Menschen bereits eine Vielzahl von Risiken überlebt haben, liegt z. B. die weitere Lebenserwartung 65-jähriger Frauen nach der neuen Sterbetafel bei 20 Jahren und sieben Monaten; 65-jährigen Männern offeriert die neue Berechnung noch 17 Lebensjahre und fünf Monate. Die Angaben beruhen auf der „Sterbetafel NRW 2013/2015“, die die Statistiker anhand von Daten aus der Bevölkerungsstatistik über die Gestorbenen und die Bevölkerung der Jahre 2013 bis 2015 neu berechnethaben.

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