A1 Brücke Leverkusen – Verkehrsminister Groschek muss jetzt lückenlos aufklären

Düsseldorf (EB) – Zur möglichen Verzögerung des Neubaus der Leverkusener Brücke wegen Giftmülls erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Klaus Voussem: „Die A1-Brücke bei Leverkusen und Verkehrsminister Groschek – eine schier unendliche und leidvolle Geschichte. Erneut steht der Minister in der Pflicht, die Öffentlichkeit umfassend über den Stand der Arbeiten an der Brücke zu informieren. Bisher tat er das immer nur scheibchenweise – und das auch nur dann, wenn es nicht mehr anders ging. Jetzt wird das nächste Kapitel geschrieben.“

Weiterhin erklärte der Politiker: „Für den Neubau der Brücke ist nach den Planungen von Straßen.NRW ein Eingriff in die ehemalige Giftmüll-Deponie Dhünnaue notwendig. Medienberichten zufolge sollen im Zuge des Brückenneubaus erhebliche Risiken nicht im nötigen Umfang von der rot-grünen Landesregierung geprüft worden sein. Sollte sich dies bewahrheiten, könnte sich erstens der Brückenneubau erheblich verteuern und zweitens unnötig in die Länge ziehen. Die Folge wäre eine Verlängerung der baubedingten Staubelastungen. Das wäre für Pendler und für die nordrhein-westfälische Wirtschaft fatal. Die Pannenserie durch die rot-grüne Landesregierung war schon bisher schlimm genug. Mit der Planung für den Neubau der A1-Brücke wurde Jahre zu spät begonnen, obwohl der Landesregierung seit 2010 bekannt war, dass sie ersetzt werden muss. Wertvolle Zeit ging verloren.

Die CDU-Landtagsfraktion hat für die kommende Sitzung des Verkehrsausschusses am 3. November einen Bericht der Landesregierung gefordert. Verkehrsminister Groschek muss jetzt lückenlos aufklären.“

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