Lehrerverbände verabschieden Mülheimer Erklärung zur Inklusion

Düsseldorf (EB) – „Dass die Lehrergewerkschaft VBE gemeinsam mit anderen Lehrerorganisationen in der Mülheimer Erklärung erneut die Unzufriedenheit über den schulischen Inklusionsprozess dokumentiert, sollte die Politik mehr als nachdenklich machen,“ erklärte Udo Beckmann, Landesvorsitzender des Verband Bildung und Erziehung NRW mit Verweis auf die Mülheimer Erklärung. Die Mülheimer Erklärung beschreibt die Defizite, die die vom VBE vor zwei Wochen veröffentlichte repräsentative Lehrerbefragung zur inklusiven Beschulung offengelegt hatte. „Die Note mangelhaft, die die Lehrkräfte in der Umfrage der Landesregierung für die personelle Ausstattung und das bisherige Fortbildungsangebot gegeben haben, bedarf keines weiteren Kommentars,“ so Beckmann. Der VBE bleibt daher bei seinen Forderungen:

- Sicherstellung einer weitgehenden Doppelbesetzung aus Sonderpädagoge und Regelschullehrkraft in inklusiven Lerngruppen (+7000 Stellen).
- Qualitative und quantitative Verbesserung des Fortbildungsangebots.
- Deutlich kleinere Lerngruppen.
- Hinreichend Zeit zur Vorbereitung auf das Arbeiten in inklusiven Klassen und Zeitressourcen für die Arbeit im Klassenteam.
- Bereitstellung der räumlichen und sächlichen Voraussetzung durch die Schulträger.

Die Umfrage des VBE zur Inklusion und die Mülheimer Erklärung finden Sie unter www.vbe-nrw.de

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