Sozialfonds Kölner Journalisten lobt NRW-Landesregierung

Köln (EB) – Zum Vorsitzenden des Sozialfonds Kölner Journalisten ist der Journalist und Medienrechtler Jürgen Bremer gewählt worden. Er folgt Jan Brügelmann, der den Vorsitz aus persönlichen Gründen abgegeben hat. Dem Vorstand gehört Brügelmann weiterhin als stellvertretender Vorsitzender an, ebenso wie die Journalistin Judith Schulte-Loh. Das langjährige Vorstandsmitglied Klaus Klamann ist auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden. Bremer äußerte Sorge angesichts der sozialen Lage von freien Journalistinnen und Journalisten. Er lobte in diesem Zusammenhang die Stiftung “Vielfalt und Partizipation” der NRW-Landesregierung, die den Journalismus fördere.

Der Sozialfonds Kölner Journalisten fordert die NRW-Landesregierung laut Pressemitteilung dringend auf, Journalismus und Recherche nachhaltig zu fördern. Die wirtschaftliche Lage vieler Medienhäuser sei schwierig, die von Journalistinnen und Journalisten oft prekär. Dies, so Bremer, sei eine bedenkliche Entwicklung. Freie Presse und engagierter, unabhängiger Journalismus seien Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Bedroht seien freie Medien nicht nur durch autoritäre und totalitäre Regime, sondern auch durch wirtschaftlich unsichere Verhältnisse.

Der Sozialfonds appelliert deshalb an die Landesregierung, Medienhäuser und Journalismus zu stärken. Insbesondere Zeitungsverlage müssten in ihren Anstrengungen unterstützt werden, attraktive, sozial gesicherte Arbeitsplätze und qualitativ hochwertige journalistische Produkte anzubieten. Dabei müssten auch kartellrechtliche Fragen überdacht werden. Der Sozialfonds begrüße ausdrücklich die NRW-Stiftung “Vielfalt und Partizipation” zur Förderung des Journalismus. Mit der Stiftung habe NRW eine vorbildliche, staatsfern organisierte Initiative in Gang gesetzt, erklärte Bremer.

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