Piraten: Keine Sicherheit für Frauenhäuser in NRW

Düsseldorf (EB) – Anlässlich des morgigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen erinnert DIE LINKE. NRW an die prekäre Lage der Frauenhäuser. Noch immer seien diese auf unsichere, unzureichende und bürokratische Finanzierungen angewiesen. Das Versprechen der rot-grünen Landesregierung, hier Abhilfe zu schaffen, sei nicht eingelöst.

Im rot-grünen Koalitionsvertrag von 2012 hieß es noch, man wolle “eine verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung” aus einer Hand sicherstellen. Dazu stellt Özlem Demirel, Landessprecherin der Partei DIE LINKE. NRW, fest: “Wie so oft wurden nur leere Versprechungen gemacht. Passiert ist praktisch nichts. Noch immer müssen die Frauenhäuser um jeden Euro und jedes Jahr der Weiterfinanzierung kämpfen.”

DIE LINKE. NRW fordert demgegenüber eine landesweit einheitliche Finanzierung der Frauenhäuser als Pflichtaufgabe. Kein Frauenhaus soll nach dem Willen der Linken Angst um seine Existenz haben müssen. Keine Frau soll mangels Plätzen in Frauenhäusern mit ihrer Not allein gelassen werden. Dazu brauche es einen Rechtsanspruch, der gewährleistet, dass jede Frau unabhängig von Einkommen oder Herkunft Zugang zu einer Schutzeinrichtung bekommt, wenn sie diesen benötigt.

“Wer Schutz braucht, muss ihn bekommen. Das hat die Landesregierung sicherzustellen!”, fordert Demirel.

Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2015

Auch in diesem Jahr gibt es am 25. November zahlreiche Aktionen zum Tag gegen Gewalt an Frauen. DIE LINKE. NRW beteiligt sich daran und will landesweit Zeichen setzen gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen. Insbesondere ruft DIE LINKE zur Teilnahme an dem Protestmarsch „Wir fordern die Nacht zurück“ in Köln auf. Dieser startet am Mittwoch, 25. November, um 18 Uhr am Bahnhofsvorplatz.

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