Archive for Juni, 2015

NRW-Innenminister ordnet Untersuchung bei allen Sonderkommados der Polizei an

Mittwoch, Juni 24th, 2015
Untersuchung bei Sonderkommandos der Polizei: Innenminister Jäger Bild: SPD-Fraktion

Untersuchung bei Sonderkommandos der Polizei: Innenminister Jäger
Bild: SPD-Fraktion

Düsseldorf(EB) – Obwohl es keine Hinweise auf weitere, demütigende Aufnahmerituale bei Spezialeinsatzkräften der Polizei außerhalb des Polizeipräsidiums Köln gibt, hat NRW-Innenminister Ralf Jäger vorsorglich eine Sonderinspektion aller Spezialeinsatzkommandos (SEK) in Nordrhein Westfalen angeordnet. „Mobbing und inakzeptable Aufnahmerituale darf es bei der NRW-Polizei nicht geben. Um jeglichen Verdacht auszuräumen, habe ich daher den Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD), Jürgen Mathies, und den Direktor des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP), Michael Frücht, beauftragt, gemeinsam eine gründliche Inspektion aller weiteren fünf SEK-Standorte in NRW durchzuführen“, erklärte der Innenminister heute in Düsseldorf. (mehr…)

Statistik: Gymnasium bleibt beim Schulwechsel Favorit

Dienstag, Juni 23rd, 2015

Düsseldorf (EB) – Zu Beginn des zurzeit laufenden Schuljahres (2014/15) wechselten innerhalb Nordrhein-Westfalens 152 525 Schülerinnen und Schüler von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. Wie das Statistische Landesamt NRW mitteilt, waren das 4,6 Prozent weniger Schüler als im Sommer 2013 (damals: 159 839) und 18,3 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor (2004: 186 690). Das Gymnasium bleibt die beliebteste Schulform beim Schulwechsel.

Zuwächse bei den Übergangsquoten verzeichneten im Sommer 2014 insbesondere die Schulformen des “längeren gemeinsamen Lernens”, für die sich insgesamt 33,1 Prozent (2013: 29,6 Prozent) der Übergänger entschieden: 26,1 Prozent (2013: 23,7 Prozent) der Kinder wählten die Gesamtschule, 6,3 Prozent (2013: 5,2 Prozent) die Sekundarschule, 0,6 Prozent die Gemeinschaftsschule (2013: 0,7 Prozent) und 0,1 Prozent (2013: 0,1 Prozent) die 2013 neu an den Start gegangene PRIMUS-Schule, an der Schüler der Klassen eins bis zehn unterrichtet werden.

41,4 Prozent der Übergänger wechselten von der Grundschule zum Gymnasium; im Vergleich zum Vorjahr blieb dieser Wert nahezu unverändert (Sommer 2013: 41,6 Prozent). Auf die Hauptschule wechselten 4,3 Prozent (2013: 5,7 Prozent) der Schüler, weitere 20,8 Prozent (2013: 22,6 Prozent) wählten die Realschule.

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DGB: NRW-Arbeitsmarkt ist Problemfall

Dienstag, Juni 23rd, 2015

Düsseldorf (EB) – NRW hat sich zum Problemfall auf dem deutschen Arbeitsmarkt entwickelt. Zur aktuellen Entwicklung erklärte Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW: „Die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit durch Qualifizierung muss Vorrang haben. Wir brauchen ein Sonderprogramm des Landes, mit dem Berufsabschlüsse nachgeholt werden können. Es müssen finanzielle Anreize geschaffen werden, damit die Menschen diese Maßnahmen auch finanziell durchhalten.“ (mehr…)

Piratenfraktion: Gemeinsam für ein Modellprojekt Cannabis NRW

Montag, Juni 22nd, 2015

Düsseldorf (EB) – In NRW soll im Rahmen eines Modellprojekts die gesicherte Abgabe von Cannabis an Erwachsene erfolgen. Die Piraten laden alle Fraktionen im Landtag NRW in einem offenen Brief zu einem gemeinsamen Antrag im September-Plenum ein. Außerdem ruft die Piratenfraktion NRW alle interessierten Bürger auf, sich mit einem Schreiben an ihre jeweiligen Wahlkreis-Abgeordneten aller Parteien zu wenden und diese zur Unterstützung aufzufordern. (mehr…)

NRW: Verdienste im öffentlichen Dienst um acht Prozent niedriger als in der Privatwirtschaft

Montag, Juni 22nd, 2015

Düsseldorf (EB) – In Nordrhein-Westfalen lagen die durchschnittlichen Bruttojahresverdienste der Vollzeitbeschäftigten im Kernbereich des öffentlichen Dienstes (öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung) im Jahr 2014 bei 45 213 Euro. Wie das Statistische Landesamt NRW anlässlich des internationalen Tages des Öffentlichen Dienstes (23. Juni 2015) mitteilt, lagen die Löhne und Gehälter der öffentlich Bediensteten damit um acht Prozent unter denen der Privatwirtschaft (49 359 Euro). Die bezahlte Wochenarbeitszeit war im öffentlichen Dienst mit 40,0 Wochenstunden hingegen über eine Stunde länger als in der freien Wirtschaft (38,8). (mehr…)