NRW-Aquakulturbetriebe erzeugten 2014 über 1,5 Millionen Kilogramm Speisefisch

Düsseldorf (EB) – Im Jahr 2014 wurden in 260 nordrhein-westfälischen Aquakulturbetrieben 1,52 Millionen Kilogramm Speisefisch erzeugt. Wie das Statistisches Landesamt NRW anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Aquakulturstatistik mitteilt, waren das 5,1 Prozent mehr als im Jahr 2013 (damals: 1,45 Millionen Kilogramm). Einer der 260 Fischzuchtbetriebe wirtschaftete nach vollständig ökologischen Gesichtspunkten.

1,37 Millionen Kilogramm (90,1 Prozent) der 2014 in NRW erzeugten Produktionsmenge stammten aus der Zucht von Regenbogenforellen (einschl. Lachsforellen). 79 809 Kilogramm waren Bachforellen und 15 716 Kilogramm Elsässer Saibling; 12 133 Kilogramm entfielen auf Karpfen und 3 223 Kilogramm auf Bachsaiblinge.

Nahezu 96 Prozent der gesamten Produktionsmenge (1,45 Millionen Kilogramm) wurden 2014 in den 41 Betrieben mit einer Mindestjahresproduktion von mehr als 5 000 Kilogramm Fisch erzeugt – durchschnittlich waren das 35 400 Kilogramm je Betrieb. In 21 Betrieben lag die Jahresproduktion unter 1 000 Kilogramm Speisefisch; der Durchschnittswert lag hier bei 88 Kilogramm je Betrieb.

44,5 Prozent der in Nordrhein-Westfalen erzeugten Fischmenge wurden im Regierungsbezirk Arnsberg produziert. Hochburg der Speisefischzucht war 2014 der Kreis Olpe, in dem 25 Betriebe mit 423 280 Kilogramm mehr als ein Viertel (27,8 Prozent) der gesamten in NRW produzierten Fischmenge erbrachten. Im Regierungsbezirk Köln wurden 28,3 Prozent und im Regierungsbezirk Detmold 14,2 Prozent der Fischmenge erzeugt. In den Regierungsbezirken Düsseldorf (6,9 Prozent)und Münster (6,1 Prozent) spielte die Speisefischzucht eine eher untergeordnete Rolle.

Unter Aquakultur wird die Produktion von Gewässerlebewesen (Fische, Krebs- und Weichtiere, Algen) unter kontrollierten Haltungs- und Aufzuchtbedingungen verstanden. Im Gegensatz zur Fischerei sind die Wasserorganismen während der gesamten Aufzucht bis zum Verkauf im Besitz der Betreiber der Aquakulturanlagen.

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