Zum Start der Besoldungsverhandlungen Warnung an die Landesregierung

Warnung an NRW-Finanzminister Walter-Borjans, Bild: Sondermann

Die Warnung vor den Besoldungsgesprächen gilt vor allem NRW-Finanzminister Walter-Borjans, Bild: Sondermann

Düsseldorf (EB) – Die Gewerkschaften senden eine Warnung an die Landesregierung. Am morgigen Mittwoch findet vor der Düsseldorfer Staatskanzlei ein Kundgebung zum Start der aktuellen Besoldungsverhandlungen statt. Die Gewerkschaften fordern eine 1:1 Übertragung des Abschlusses für die Angestellten im öffentlichen Dienst.

Nachdem es im März 2015  zu einem Tarif-Abschluss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für die Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst gekommen ist, stehen jetzt die Verhandlungen über die Beamten an. Über die Besoldung der Landesbeamtinnen und -beamten in Nordrhein-Westfalen verhandeln neben dem DGB-Vorsitzenden die Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften GEW, GdP und ver.di sowie des Beamtenbundes am 13. Mai mit der Landesregierung.

In einer Presseerklärung des DGB heißt es hierzu: “Wir fordern die Landesregierung auf, das Tarif-Ergebnis zeit- und inhaltsgleich, also 1:1, auch auf die Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen zu übertragen. Das bedeutet unter anderem, dass die Besoldungen um 2,1 % rückwirkend ab 1. März 2015 erhöht werden und ab 1. März 2016 um 2,3 %, mindestens aber um 75 Euro (Forderungen im Einzelnen).

Wir begleiten den Start der Besoldungsverhandlungen mit einer Kundgebung vor der Staatskanzlei. Die teilnehmenden Beamtinnen und Beamten werden teilweise in Dienstuniform erscheinen und die Verhandlungsteilnehmer mit ihren Forderungen auf Transparenten begrüßen: “Wir sind eins! 1:1″.” Die Gewerkschaften gehen davon aus, dass ihre Warnung wahrgenommen wird.

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