Bundesregierung: Auch alte Kraftwerke sollen wirtschaftlich arbeiten können

Berlin/Köln (pw) – Im Streit um geplante Abgaben auf Kohlendioxid-Emissionen, die insbesondere alte mit Braunkohle befeuerte Kraftwerke betreffen, hat die Bundesregierung ihre Auffassung bekräftigt, dass auch alte Kraftwerke damit weiterhin wirtschaftlich betrieben werden könnten. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, teilte sie mit, dass ein Freibetrag von drei Millionen Tonnen Kohlendioxid je Gigawatt installierter Kraftwerksleistung für Anlagen ab dem 41. Betriebsjahr, es auch alten, emissionsintensiven Anlagenermögliche, noch wirtschaftlich Strom produzieren zu können.

Bei Anlagen mit 21 Betriebsjahren beträgt der Freibetrag sieben Millionen Tonnen Kohlendioxid je Gigawatt installierter Kraftwerksleistung. Die Einführung des Klimabeitrags für Kraftwerke beschreibt die Bundesregierung als mögliches Instrument, um den Beitrag des Stromsektors zum dem nationalen Klimaschutzziel von minus 40 Prozent bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 1990 zu erreichen.

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